Warum XLM trotz RWA-Wachstum fällt
Stellar hat in den letzten Monaten wirklich Gas gegeben, besonders bei der Tokenisierung von realen Vermögenswerten. Mit Partnern wie Franklin Templeton und Stablecoins wie USDC hat das Netzwerk bewiesen, dass es ernsthaft mitspielen will. Und tatsächlich: Mit über 3 Mrd. USD an RWAs ist Stellar sogar führend vor Ethereum. Trotzdem bleibt der XLM-Kurs im Keller.
Warum? Dafür gibt es ein paar plausible Gründe:
1. Gewinnmitnahmen nach starkem Anstieg: Vorher ging’s für XLM richtig bergauf – wenn der Kurs so schnell steigt, nehmen viele Anleger erstmal ihre Gewinne mit.
2. Schwäche im gesamten Altcoin-Markt: Die meisten Kryptowährungen außerhalb von Bitcoin und Ethereum sind derzeit im Abwärtstrend. Stellar ist da keine Ausnahme.
3. Fehlende Nachrichten, die für frischen Schwung sorgen: Trotz des RWA-Booms gibt es gerade keine großen Ankündigungen, die den Mar
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Charttechnisch steht XLM wirklich unter Druck. Das Tages-Tief lag bei etwa 0,178 USD, bevor sich eine leichte Erholung abzeichnete. Der Support bei 0,1874 USD ist jetzt entscheidend: Wird er durchbrochen, könnte es weiter nach unten gehen – vielleicht sogar bis auf 0,17 USD. Schafft es der Kurs aber, wieder über 0,195 USD zu steigen, könnte das ein Zeichen für eine Trendwende sein.
Langfristig: RWA als Game-Changer?
Trotz des aktuellen Dämpfers bleibt Stellar ein wichtiger Player im RWA-Bereich. Wenn immer mehr reale Vermögenswerte über die Blockchain laufen, könnte das langfristig die Nachfrage nach XLM steigern – besonders bei institutionellen Investoren.
Aber hier liegt auch die Crux: Bisher läuft vor allem USDC über Stellar. Andere Token sind noch in den Kinderschuhen. Wenn es gelingt, weitere große Partner an Bord zu holen, könnte das dem Kurs langfristig Auftrieb geben.
Fazit: Was jetzt tun?
Kurzfristig sieht es nicht rosig aus für XLM. Der Abwärtstrend könnte noch anhalten, besonders wenn der Support-Level bei 0,1874 USD nicht hält. Langfristig aber hat Stellar durch seine RWA-Strategie echtes Potenzial.
Für Anleger heißt das: Augen aufhalten und genau beobachten, wie sich das Ökosystem weiterentwickelt. Gibt es neue Partnerschaften? Technische Updates? Solche Faktoren könnten den Kurs langfristig beeinflussen. Bis dahin bleibt XLM ein hochvolatiles Asset – mit hohem Risiko, aber auch vielleicht mit Chancen.
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