Denn der norwegische Staatsfonds hat seine Bitcoin-Position nicht durch zusätzliche Käufe erhöht, sondern einfach durch die Performance der Unternehmen, in die er bereits investiert war. Viele dieser Firmen halten Bitcoin als Teil ihrer Treasury-Strategie oder sind tief in der Krypto-Branche verwurzelt. Und als Bitcoin im ersten Halbjahr 2026 durch institutionelle Nachfrage und regulatorische Fortschritte einen kräftigen Schub erhielt, profitierte der Fonds automatisch mit.
Ein besonders spannender Fall ist MicroStrategy, das Unternehmen, das weltweit die meisten Bitcoin besitzt. Die NBIM hält indirekt über ihre Aktienbestände eine signifikante Position in dem Tech-Konzern – und damit auch an dessen Bitcoin-Reserven, die allein mehrere Milliarden Dollar wert sind. Als MicroStrategy im ersten Halbjahr 2026 eine weitere Bitcoin-Kaufwelle ankündigte und sogar eine Wandelanleihe zur Finanzierung auflegte, trieb das den Aktienkurs nach oben. Und damit auch den indirekten Bitcoin-Bestand des norwegischen Fonds. Win-win!
Doch die NBIM geht noch einen Schritt weiter: In einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung bestätigte sie erstmals eine direkte Beteiligung an Ether.fi, einem aufstrebenden DeFi-Protokoll, das Ethereum-Token als renditetragende Vermögenswerte hält. Ein kluger Schachzug, der zeigt, wie der Fonds seine Strategie diversifiziert und zunehmend in Krypto-Infrastrukturunternehmen investiert – statt nur auf Bitcoin zu setzen.
Dass der norwegische Staatsfonds hier eine indirekte Strategie verfolgt, ist kein Z
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Jetzt auf Coinbase starten →ufall. Seit Jahren setzt die NBIM auf eine passive Investmentstrategie, bei der sie in Unternehmen investiert, die ihrerseits Bitcoin halten oder eng mit der Krypto-Branche verbunden sind. Das hat einen klaren Vorteil: Der Fonds kann von der Wertsteigerung von Bitcoin profitieren, ohne selbst regulatorische Hürden oder Compliance-Risiken eingehen zu müssen.
Experten sehen darin ein Modell für andere staatliche Fonds. „Norwegen zeigt, wie man clever von Bitcoin profitieren kann, ohne die Kryptowährung direkt halten zu müssen“, sagt Krypto-Analystin Lisa Weber von der Frankfurt School of Finance. „Das ist eine elegante Lösung, um Renditen zu nutzen, ohne sich vollends dem Risiko auszusetzen.“
Doch nicht alle sind begeistert. Einige Beobachter weisen darauf hin, dass indirekte Exposure nicht dasselbe ist wie eine direkte Investition. „Der Fonds hat zwar einen hohen Marktwert in Bitcoin, aber er kontrolliert diesen nicht direkt“, gibt Finanzexperte Markus Bauer zu bedenken. „Im Falle eines starken Kursrückgangs oder regulatorischer Eingriffe könnte der Wert schnell schrumpfen.“
Trotz dieser Bedenken bleibt der norwegische Staatsfonds ein Vorreiter in der institutionalisierten Krypto-Adoption. Mit einem verwalteten Vermögen von über einer Billion US-Dollar zeigt die NBIM, dass selbst traditionelle Investoren die Bedeutung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen zunehmend anerkennen. Während andere Länder noch über Regulierungsfragen streiten, hat Norwegen bereits einen Weg gefunden, indirekt von der digitalen Vermögensklasse zu profitieren – und das mit beachtlichem Erfolg.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Strategie nachhaltig ist. Sollte Bitcoin weiter steigen, könnte der Fonds seinen Rekord weiter ausbauen. Falls jedoch eine Korrektur eintritt, könnte die indirekte Exposure schnell an Wert verlieren. Eines ist jedoch sicher: Norwegeens Staatsfonds hat bewiesen, dass Bitcoin auch ohne direkte Käufe ein integraler Bestandteil eines modernen Investmentportfolios sein kann – und das auf eine Weise, die viele noch nicht einmal in Betracht gezogen haben.
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