Sorare und der Premier-League-Deal – ein umstrittenes Duo
Sorare, das französische Blockchain-Fantasy-Fußballspiel, hat sich in den letzten Jahren als einer der größten Krypto-Sponsoren im Sport etabliert. Mit Partnern wie Manchester City, Liverpool und dem FC Bayern München war das Unternehmen sogar in der Premier League vertreten – ein Deal, der nicht nur Fußballfans, sondern auch Regulierungsbehörden aufhorchen ließ. Denn die Verbindung zwischen Sport, digitalen Währungen und strengen Finanzgesetzen ist ein Minenfeld.
Jetzt gerät Sorare selbst ins Visier: Die britischen Behörden prüfen, ob das Unternehmen mit illegalen Geldflüssen zu tun haben könnte. Ein Verdacht, der nicht aus der Luft gegriffen ist – schließlich hat Großbritannien in den letzten Jahren seine Krypto-Regularien verschärft, nicht zuletzt nach den Turbulenzen rund um FTX und andere Skandale.
Geldwäsche, AML und die Frage nach Compliance
Die eingefrorenen 13,5 Millionen Dollar sind kein Zufall. Sie deuten darauf hin, dass die Ermittler konkrete Hinweise haben – sei es auf Geldwäsche oder auf Verstöße gegen Anti-Geldwäsche-Gesetze (AML). Die britische Finanzaufsicht FCA hat in der Vergangenh
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Jetzt auf Coinbase starten →eit schon öfter kritisiert, dass Krypto-Unternehmen oft zu lasch mit der Herkunft ihrer Gelder umgehen.
Wie reagiert die Branche?
Bisher hält sich Sorare mit Stellungnahmen zurück. Doch wenn sich die Vorwürfe erhärten, könnte das Konsequenzen haben – für das Unternehmen selbst und für die Clubs, die mit Krypto-Firmen zusammenarbeiten. Schon in der Vergangenheit gab es Kritik an solchen Partnerschaften, sei es wegen der Volatilität von Kryptowährungen oder wegen fragwürdiger Geschäftspraktiken.
Die Einfrierung der Gelder könnte ein Warnsignal sein: Die britischen Behörden scheinen entschlossen, hier eine strengere Linie zu verfolgen. Für Sorare und andere Krypto-Unternehmen könnte das bedeuten, dass sie sich entweder an die Regeln halten müssen – oder den britischen Markt verlassen.
Was kommt als Nächstes?
Die Ermittlungen laufen noch, und es bleibt abzuwarten, wie sie ausgehen. Sollten sie zu einer Verurteilung führen, könnte das nicht nur finanzielle Strafen für Sorare bedeuten, sondern auch einen Rückzug aus Großbritannien. Für die Premier League wäre das ein weiterer Schlag – denn sie hat ohnehin schon genug mit den Imageproblemen zu kämpfen, die Krypto-Sponsoren mit sich bringen.
Eines ist klar: Die britische Regierung und die Regulierungsbehörden nehmen die Risiken von Krypto-Investitionen im Sport ernst. Und sie werden weiter prüfen, ob Unternehmen wie Sorare die notwendigen Standards einhalten. Die Frage ist nur: Wird das Unternehmen die Prüfung bestehen – oder wird es wie so viele andere vor ihm untergehen?
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