Von TrumpCoins und leeren Versprechen
Public Citizen hat sich vor allem zwei Dinge angesehen: Trumps eigene Krypto-Börse World Liberty Financial (WLF) und seine früheren Projekte wie den TrumpCoin oder seine Verbindung zu Tron. Und was dabei herauskam, liest sich wie ein schlechter Krimi – nur ohne den befriedigenden Schluss.
Nehmen wir den TrumpCoin, diesen Memecoin aus dem Wahlkampf 2016. Der sollte die Welt von Trumps Genie überzeugen und gleichzeitig Anlegern zu Reichtum verhelfen. Spoiler: Beides ist gründlich schiefgegangen. Der Kurs stürzte ab, und unzählige Investoren standen mit leeren Taschen da. Public Citizen spricht von Milliardenverlusten allein durch diesen Token – und ähnliche Projekte. Ich meine, wer setzt schon sein Geld auf einen Coin, dessen Name nach einem schlechten Marketing-Gag klingt?
WLF und der Traum vom „sicheren“ Stablecoin
Dann kam World Liberty Financial mit seinem USD1-Stablecoin. Der sollte eine stabile, sichere Alternative zu anderen Kryptos sein – quasi das Steak in einer Welt voller Fast Food. Das Problem: Hinter WLF steckt ein undurchsichtiges Geflecht aus Unternehmen und Personen, und die Transparenz lässt zu wünschen übrig. Public Citizen wirft dem Projekt vor, es diene vor allem als Marketingm
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Jetzt auf Coinbase starten →asche für Trumps politische Ambitionen. Der USD1 sollte nicht nur als Investment, sondern auch als Finanzierungsquelle für Wahlkämpfe dienen. Klingt das für euch nach einer guten Idee? Für mich eher nach einem schlechten Witz.
Public Citizen fordert jetzt strengere Regeln für Krypto-Projekte, die von Promis oder Politikern beworben werden. Und ich muss sagen: Da kann ich nur zustimmen. Wir alle kennen diese Geschichte: Ein Influencer wirbt für einen „sicheren“ Coin oder ein „bahnbrechendes“ NFT-Projekt, und plötzlich verlieren Tausende ihr Erspartes. Der Hype ist schnell da – die Aufklärung über die Risiken? Fehlanzeige.
Trumps Geschichte zeigt einmal mehr: Wenn jemand mit einem Megafon und ohne Fachwissen in die Kryptoszene platzt, wird es gefährlich. Und ja, ich weiß, dass viele sagen werden: „Aber Krypto ist doch riskant, da muss man selbst recherchieren!“ Klar. Aber wer hat schon die Zeit oder das Wissen, um zwischen einem seriösen Projekt und einem reinen Geldabzock-Vehikel zu unterscheiden? Genau. Die meisten vertrauen auf den Namen – und genau das macht die Sache so problematisch.
Ein Weckruf für mehr Regulierung?
Ob die Politik darauf reagiert, ist fraglich. Aber für all die Anleger, die ihr Geld in Trumps Krypto-Abenteuer gesteckt haben, kommt die Erkenntnis leider zu spät. Vielleicht ist das ja sogar der Punkt: Solange die Regulierung schläft und Promis weiterhin ungestraft ihre fragwürdigen Projekte pushen können, wird sich nichts ändern.
Und ich? Ich bleibe dabei: Krypto ist ein Spiel für Zocker. Aber wenn schon Zocken, dann bitte nicht auf die Empfehlung eines Mannes, der seine eigene Kryptobörse als „sicher“ verkauft. Da fühle ich mich lieber in ein normales Casino setzen – wenigstens da weiß ich, worauf ich mich einlasse.
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