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Swissquote senkt Jahresprognose – Krypto-Einnahmen im ersten Halbjahr eingebrochen

Team Coinnachrichten··📖 4 Min. Lesezeit·SwissquoteJahresprognoseKrypto-Einnahmenerster Halbjahr50 % EinbruchDigitalbankKrypto-HandelJahresziele
Swissquote senkt Jahresprognose – Krypto-Einnahmen im ersten Halbjahr eingebrochen
Ich gebe zu, als ich die Meldung über Swissquotes herabgestufte Jahresprognose las, musste ich kurz schlucken. Nicht nur, weil die Zahlen so dramatisch sind – sondern weil sie zeigen, wie schnell selbst etablierte Player in der Finanzwelt ins Wanken geraten können, wenn sich der Wind dreht. Und gerade im Krypto-Bereich dreht er sich seit einiger Zeit wie ein Wirbelsturm.
Krypto-Einnahmen halbiert – Bank korrigiert Jahresziele
Swissquote, diese schweizerische Digitalbank, die sich als eine der ersten traditionellen Banken in Europa mit Krypto-Dienstleistungen einen Namen gemacht hat, steht plötzlich mit leeren Händen da. Zumindest fast. Die Einnahmen aus dem Krypto-Handel brachen im ersten Halbjahr 2024 um satte 50 % ein – verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Das ist kein kleines Loch, das da gerissen wurde, sondern ein richtiger Krater. Die Bank musste daraufhin ihre Jahresprognosen für Umsatz und Gewinn radikal nach unten schrauben.
Der vorläufige Halbjahresbericht zeigt ein noch düstereres Bild: Das Krypto-Handelsvolumen liegt nur noch bei etwa 40 % des Vorjahresniveaus. Besonders hart trifft es die institutionellen Kunden, die normalerweise einen Großteil des Geschäfts ausmachen. Die Gründe? Eine Mischung aus Nachwehen des letzten Krypto-Hypes, anhaltenden regulatorischen Unsicherheiten und einer generell gedrückten Marktstimmung. Es fühlt sich fast so an, als würde der Markt eine Pause einlegen – und Swissquote steht mittendrin.
Bankenwelt in Aufruhr – Warum Swissquote besonders betroffen ist
Swissquote ist kein x-beliebiger Finanzdienstleister. Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren einen Ruf als Vorreiter im Bereich digitaler Assets erarbeitet. Durch Partnerschaften mit großen Krypto-Börsen wie Kraken und Bitstamp und der Ausgabe eigener tokenisierter Produkte – denken Sie an Bitcoin-Zertifikate – konnte die Bank in den Jahren nach 2021 richtig Gas geben. Damals, als der Hype um Kryptowährungen seinen Höhepunkt erreichte, war Swissquote eines der wenigen etablierten Institute, das seine Kunden bedenkenlos in die neue Welt der digitalen Assets mitnehmen konnte.
Doch seit diesem Boom ist viel Wasser die Spree runtergeflossen. Der Markt hat sich beruhigt, viele Anleger und Institutionen haben ihr Engagement zurückgefahren. Und jetzt, wo Swissquote so stark von diesem Bereich abhängt, merkt die Bank, wie dünn das Eis ist, auf dem sie steht. Die Korrektur der Jahresprognosen ist d

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a nur der logische nächste Schritt – und ein Weckruf an alle, die dachten, Krypto sei bereits ein fester Bestandteil des Finanzsystems.
Aktienkurse stürzen ab – Anleger reagieren mit Verkaufswelle
Die Reaktion der Märkte kam prompt – und sie fiel hart aus. Als Swissquote die herabgestuften Prognosen bekannt gab, stürzte die Aktie innerhalb weniger Stunden um über 15 % ab. Das ist kein kleines Loch, sondern ein kräftiger Einbruch, der die Swissquote-Aktie auf den tiefsten Stand seit über zwei Jahren drückte. Anleger, die auf die Krypto-Welle aufgesprungen sind, verkaufen jetzt panisch – aus Angst, dass sich die Situation noch weiter verschlimmern könnte.
Ein Branchenkenner bringt es auf den Punkt: „Die Abhängigkeit von Krypto-Dienstleistungen ist ein riesiges Risiko für Swissquote. Wenn sich der Markt nicht bald stabilisiert, könnte die Bank gezwungen sein, drastische Maßnahmen zu ergreifen – oder sogar ihr Geschäftsmodell grundlegend zu überdenken.“ Das klingt nach einer Warnung, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Ausblick: Kann Swissquote die Krise meistern?
Trotz der düsteren Aussichten gibt es auch Lichtblicke. Swissquote betont, dass das Kerngeschäft mit klassischen Bankdienstleistungen weiterhin stabil läuft. Und das Unternehmen hat bereits erste Schritte eingeleitet, um die Kosten zu senken und die Abhängigkeit von Krypto zu verringern. Ein Hoffnungsschimmer könnte die mögliche Zulassung von Bitcoin-ETFs in den USA sein – ein Schritt, der neue Investitionsmöglichkeiten eröffnen und frischen Wind in den Markt bringen könnte.
Sollte sich der Krypto-Markt bis zum Jahresende erholen, könnte Swissquote seine Prognosen vielleicht sogar wieder nach oben korrigieren. Bis dahin bleibt jedoch eine große Frage: Wie lange können die Anleger und die Bank selbst diese Unsicherheit aushalten?
Für Anleger bleibt Swissquote damit ein hochspekulativer Wert – ein Investment mit hohem Risiko, aber auch mit der Chance auf hohe Renditen, falls der Krypto-Winter bald zu Ende geht. Wer jetzt zuschlägt, sollte allerdings bereit sein, einiges an Nerven zu investieren. Die nächsten Quartalsberichte werden zeigen, ob Swissquote den Spagat schafft – oder ob weitere Kurskorrekturen folgen müssen. Ich drück die Daumen, dass die Bank einen Weg findet, aus dem Schatten der Krypto-Abhängigkeit herauszutreten. Denn eines ist klar: Die Finanzwelt braucht mutige Player – aber bitte nicht um jeden Preis.

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