Warum diese Anpassung? Nun, Kendrick verweist auf eine Mischung aus guten Nachrichten: Makroökonomie, wachsende Akzeptanz und die wachsende Integration von Bitcoin in klassische Finanzsysteme. Besonders spannend finde ich, wie er die ETF-Zuflüsse als Indikator für Marktstimmung deutet. Nach einer eher ruhigen Phase im Spätsommer und Herbst haben Spot-Bitcoin-ETFs in den letzten Wochen wieder kräftig Geld eingesammelt. Allein in der ersten Oktoberwoche flossen 150 Millionen Dollar hinein – und die Gesamtzuflüsse seit Jahresbeginn liegen bei über 10 Milliarden Dollar. Das ist kein Zufall, sondern zeigt, dass institutionelle Anleger Bitcoin zunehmend als strategische Anlageklasse sehen.
Kendrick betont, dass es hier nicht um kurzfristige Spekulation geht, sondern um strukturelle Veränderungen. Vermögensverwalter und Family Offices integrieren Bitcoin längst in ihre langfristigen Por
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Jetzt auf Coinbase starten →tfolios. Das macht Hoffnung – auch wenn ich mir immer noch Gedanken über die Regulierung und die technische Stabilität mache.
Und dann ist da noch die Halbierung der Blockbelohnung im April 2024, ein Thema, das in der Krypto-Szene regelmäßig für Aufregung sorgt. Kendrick sieht darin einen weiteren Booster für den Preis: Weniger neue Coins, mehr Knappheit, mehr Nachfrage – das klingt nach einem klassischen Bullen-Szenario.
Natürlich gibt es auch kritische Stimmen. Manche warnen vor zu starken Parallelen zu vergangenen Bullenmärkten, andere machen sich Sorgen über Regulierungsrisiken oder die erhöhte Korrelation mit traditionellen Märkten. Und ja, die technischen Herausforderungen – hohe Transaktionsgebühren bei starker Auslastung – sind auch nicht zu unterschätzen.
Aber Standard Chartered bleibt trotz der angepassten Prognose klar bullish. Die Bank sieht weiterhin Potenzial für signifikante Kurssteigerungen, auch wenn sie nun flexibler ist und nicht mehr strikt an der 100.000-Dollar-Marke festhält. Stattdessen könnte Bitcoin wieder Richtung 126.000 Dollar tendieren – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Für Anleger bedeutet das: Bitcoin bleibt eine hochvolatile, aber potenziell lohnende Anlageklasse. Wer einsteigt, sollte sich der Risiken bewusst sein und langfristig denken. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die aktuellen Trends nachhaltig sind. Ich für meinen Teil behalte die Entwicklung im Auge – und vielleicht kommt bald die nächste Prognose der Bank.
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