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Ripple-Backed XRP-Treasury-Firma steht vor Börsengang in den USA

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Ripple-Backed XRP-Treasury-Firma steht vor Börsengang in den USA📈 XRP (XRP) Kurs ansehen
Man könnte fast die Luft anhalten, so gespannt sind die Gemüter in der Krypto-Szene gerade. Ein Unternehmen, das nicht irgendein Startup ist, sondern eng mit Ripple verwoben und mit einem dicken XRP-Portfolio ausgestattet, will jetzt an die US-Börse – und das könnte die Branche nachhaltig verändern. Die XRP Ledger Foundation (XRPLF), eine gemeinnützige Organisation, die eigentlich die Entwicklung des XRP-Ledgers vorantreiben soll, steht vor einem ihrer größten Projekte: Sie plant, einen Teil ihrer XRP-Bestände in eine Tochtergesellschaft auszulagern, die dann an der Nasdaq gehandelt werden soll. Der Clou? Diese Gesellschaft soll unter dem Tickersymbol XRPN laufen – ein Name, der gezielt an XRP und Ripple (bzw. RippleNet) anknüpft.
Warum das alles? Die Vision hinter XRPN
Stellt euch vor, ihr seid ein institutioneller Investor oder ein Krypto-Enthusiast, der gerne in XRP investieren möchte – aber ohne direkt in die Volatilität und die technischen Hürden einer Kryptobörse steigen zu müssen. Genau hier soll XRPN ins Spiel kommen. Die Idee ist, ein reguliertes Finanzvehikel zu schaffen, das XRP als Anlageklasse zugänglich macht. Die XRPLF würde dabei nicht nur als Treuhänder fungieren, sondern auch sicherstellen, dass alles transparent und im Einklang mit den strengen regulatorischen Anforderungen der USA abläuft.
Das ist kein kleines Unterfangen. Bisher war XRP vor allem als Brückencrypto im RippleNet bekannt – aber ein klassisches Anlageinstrument an traditionellen Börsen? Fehlanzeige. Ein Börsengang von XRPN könnte das ändern. Und das kommt zu einem perfekten Zeitpunkt: Die SEC hatte XRP 2020 als nicht registrierte Security eingestuft, was zu einem jahrelangen Rechtsstreit führte. Ripple hat zwar in den letzten Monaten einige wichtige Siege vor Gericht errungen, aber die Debatte über die Klassifizierung von XRP als Security oder Commodity ist noch lange nicht vom Tisch. Ein erfolgreicher Börsengang von XRPN könnte hier neue Impulse setzen – oder zumindest zeigen, dass XRP trotz aller regulatorischen Hürden nach wie vor ein gefragtes Asset ist.
Der Weg zum Börsengang: Ein steiniger Pfad mit Licht am Ende
Der Plan für XRPN nahm konkrete Formen an, nachdem die XRPLF im Mai 2024 eine strategische Partnerschaft mit Evernorth Holdings bekanntgab. Klingt erstmal unspektakulär, oder? Aber Evernorth ist eine Finanzdienstleister-Mantelgesellschaft aus Delaware – und genau diese Struktur könnte der Schlüssel sein, um den Börsengang zu ermöglichen. Laut den Beteiligten hat die SEC die Unterlagen für die Fusion bereits abgesegnet. Jetzt steht am 30. September 2024 der entscheidende Aktionärsentscheid an, der den Weg für die Nasdaq-Listung ebnen soll.
Sollte die Mehrheit der Aktionäre – darunter auch Ripple

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selbst – zustimmen, wäre XRPN die erste reine XRP-Treasury-Gesellschaft, die an einer US-Börse notiert wird. Die neuen Aktien wären dabei nicht direkt an XRP gebunden, sondern würden die Performance der Treasury der XRPLF widerspiegeln. Experten schätzen, dass die Treasury der Organisation mehrere hundert Millionen Dollar an XRP umfasst – abhängig vom aktuellen Marktpreis. Klingt nach einem fetten Portfolio, oder?
Die Kritik: Wo Licht ist, da ist auch Schatten
Und dann ist da noch die Frage der Liquidität. XRP ist zwar eine der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung, aber der Handel an traditionellen Börsen könnte neue Dynamiken schaffen. Würden institutionelle Investoren tatsächlich in XRPN einsteigen? Oder bleibt es ein Nischenprodukt, das vor allem Krypto-Enthusiasten anspricht?
Die Stimmung im Markt: Hoffnung und Spekulation
Trotz der offenen Fragen ist die Vorfreude in der Krypto-Community kaum zu übersehen. Sollte XRPN tatsächlich an die Nasdaq kommen, könnte das ein Signal an die gesamte Branche sein – und den Weg für weitere Token-basierte Börsengänge ebnen. Analysten von Bloomberg Intelligence sind sogar der Meinung, dass allein die Ankündigung der Listung den XRP-Preis kurzfristig um bis zu 15% nach oben treiben könnte. Kein Wunder, dass die Spekulationen über mögliche Kursrallys schon jetzt die Runde machen.
Auch Ripple selbst hat indirekt von den Entwicklungen profitiert. Die Aktie des Unternehmens (RippleXRP) ist in den letzten Wochen deutlich gestiegen, nachdem Gerüchte über den XRPN-Plan die Runde machten. CEO Brad Garlinghouse betonte in einem Interview, dass der Börsengang ein „wichtiger Schritt für die Reifung des XRP-Ökosystems“ sei. Gleichzeitig warnte er jedoch vor zu hohen Erwartungen: „Dies ist kein Freifahrtschein, um regulatorische Hürden zu umgehen. Wir arbeiten weiterhin eng mit den Behörden zusammen.“
Was kommt als Nächstes? Ein Blick in die Glaskugel
Sollte der Aktionärsentscheid im September positiv ausfallen, stünde noch die technische Umsetzung an. Die Nasdaq müsste die Listung genehmigen, und es müssten klare Regelungen für den Handel geschaffen werden. Entscheidend wäre vor allem, institutionelle Investoren zu gewinnen – denn ohne deren Beteiligung könnte XRPN schnell zu einem illiquiden Asset werden.
Natürlich könnte es auch schiefgehen. Sollten regulatorische Bedenken überwiegen oder die Aktionäre den Plan ablehnen, wäre das ein herber Rückschlag für die gesamte XRP-Community. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Traum von einer regulierten XRP-Börse Wirklichkeit wird – oder ob die US-Börsenwelt doch noch nicht bereit ist für Krypto-Treasuries.
Eines ist jedoch sicher: Die Krypto-Branche beobachtet diesen Prozess mit großer Aufmerksamkeit.

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