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Millionen-Ponzi durch falsche KI-Mining-Versprechen – Las Vegas-Geschädigter verurteilt

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Millionen-Ponzi durch falsche KI-Mining-Versprechen – Las Vegas-Geschädigter verurteilt
Da haben wir es wieder: Ein klassisches Schneeballsystem, getarnt als revolutionäre Investmentchance – und diesmal mit dem verlockenden Versprechen von KI-gestütztem Crypto-Mining. Brent Kovar, 38, aus Las Vegas, hat mit dieser Masche mindestens 400 Anleger um satte 24 Millionen Dollar erleichtert. Und das Urteil fiel hart aus: 15 Jahre Haft, Vermögenskonfiszierung und die Verpflichtung, seine Opfer zu entschädigen. Wenn das mal kein Weckruf für alle ist, die sich von vermeintlich einfachen Renditen blenden lassen.
Kovar verkaufte sein „Investitionsprogramm“ als die Zukunft des passiven Einkommens: Ein Supercomputer-Netzwerk, betrieben mit künstlicher Intelligenz, sollte angeblich effizienter sein als alles, was es bisher gab. Die Realität? Ein leerer Serverraum und leere Versprechungen. Statt echter Gewinne flossen die Auszahlungen – Sie ahnen es – direkt aus den Taschen neuer Opfer. Und als ob das nicht schon dreist genug wäre, log er seine Kunden auch noch mit der Behauptung an, ihre Einlagen seien durch die FDIC abgesichert. Die FDIC selbst musste später klarstellen: Keine Absicherung für Krypto-Investitionen. Aber wer hört schon auf die Kleingedruckten, wenn einem 30 % Rendite pro Monat versprochen werden?
Besonders perfide war Kovars Vorgehen in den sozialen Medien. Auf YouTube und Telegram inszenierte er sich als seriöser Finanzguru, der mit modernster Technologie und garantierten Gewinnen lockte. Gefälschte Kontoauszüge und manipulierte Daten taten ihr Übrig

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es, um das Vertrauen der Anleger zu gewinnen. Bis die ersten misstrauisch wurden – und merkten, dass ihre Auszahlungen plötzlich ausblieben.
Der Fall ist ein Paradebeispiel dafür, wie Betrüger aktuelle Hype-Themen wie KI und Blockchain gezielt ausnutzen, um technikbegeisterte Investoren zu ködern. Markus Weber, Finanzkriminalist, bringt es auf den Punkt: „KI und Blockchain sind derzeit die heißesten Buzzwords – und genau das nutzen Kriminelle aus.“ Wer also von „risikofreien“ 30 % Rendite pro Monat hört, sollte hellhörig werden.
Die Lehre? Skepsis ist Pflicht. Und hier ein paar Warnsignale, auf die Sie achten sollten:
- Fehlende Transparenz – Wenn niemand genau erklären kann, wie die Gewinne entstehen, Finger weg.
- FDIC & Co. – Krypto-Investitionen sind nicht versichert. Punkt.
- Aggressive Social-Media-Werbung – Seröse Anlageberatung findet selten in Telegram-Gruppen statt.
Mein Rat? Investieren Sie nur bei regulierten Anbietern und holen Sie sich im Zweifel unabhängigen Rat ein. Und denken Sie dran: Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das meistens auch. Der Fall Kovar zeigt, dass die Justiz solche Betrugsmaschen nicht toleriert – aber das ändert nichts daran, dass das Geld der Geschädigten oft für immer verloren ist.
Dieser Fall sollte uns alle wachrütteln. Vor allem diejenigen, die sich für technikaffin halten und denken, sie könnten solche Tricks durchschauen. Betrüger sind kreativ – und sie haben immer einen Schritt Vorsprung. Bleiben Sie wachsam!

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