Die geplante 0,2-prozentige Steuer auf digitale Vermögenswerte wie Bitcoin oder Ethereum soll Transaktionen belasten, und das geht den Verbänden zu weit. Sie sehen darin nicht nur einen Verstoß gegen die Due-Process-Klausel (also das Recht auf ein faires Verfahren), sondern auch gegen die Commerce Clause der US-Verfassung, die den zwischenstaatlichen Handel regelt. Kurz gesagt: Die Steuer könnte Innovationen ausbremsen und Anleger dazu bewegen, Illinois zu verlassen, um Steuern zu sparen. Und das, obwohl die Steuer auf den ersten Blick harmlos wirkt.
Warum Illinois unbedingt mehr Geld will – und warum das schiefgehen könnte
Illinois hat in den letzten Monaten verstärkt versucht, die wachsende Krypto-Branche stärker zu regulieren und neue Einnahmequellen zu erschließen. Die Steuer soll auf alle Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten erhoben werden – egal, ob private Anleger oder große Unternehmen betroffen sind. Klingt erstmal fair, aber die Verbände sehen das anders.
Ihr Hauptargument: Digitale Vermögenswerte sind keine klassischen Wertpapiere oder Forderungen. Sie lassen sich nicht einfach so besteuern, ohne klare Regeln zu definieren. Zudem fehlt eine Unterscheidung
📈 Jetzt Kryptowährungen handeln auf Coinbase – 30 € geschenkt!
Sicher, reguliert (BaFin). Bei Anmeldung über diesen Link erhältst du 30 € Startguthaben.
Jetzt auf Coinbase starten →zwischen legitimen wirtschaftlichen Aktivitäten und reiner Spekulation. Das könnte dazu führen, dass selbst einfache Händler oder Unternehmen, die Krypto für Zahlungen nutzen, plötzlich Steuern zahlen müssen – und das bei einer Steuer, die sich schnell summiert, wenn man häufig handelt.
Nicht die erste Klage – und wahrscheinlich nicht die letzte
Und hier wird es interessant: Sollte die Klage Erfolg haben, könnte das Signalwirkung für andere Bundesstaaten haben, die ähnliche Steuern einführen wollen. Illinois müsste dann seine Pläne überdenken – oder zumindest klarer machen, wie die Steuer genau funktionieren soll. Ein Präzedenzfall, der andere Staaten bremsen könnte.
Was das für die Krypto-Branche bedeutet
Ein Sieg der Verbände wäre ein wichtiger Schritt für mehr Rechtssicherheit. Unternehmen und Investoren hätten endlich Klarheit, was sie tun müssen – und was nicht. Gleichzeitig könnte das die Debatte über bundesweite Regulierungen beschleunigen, um zu verhindern, dass jeder Bundesstaat seine eigenen Regeln aufstellt.
Doch eines ist sicher: Solange die rechtlichen Grauzonen bestehen, wird es weiter Klagen geben. Die Krypto-Community will nicht länger zusehen, wie Innovationen durch undurchsichtige oder als unfair empfundene Steuern ausgebremst werden. Sie setzt darauf, dass Gerichte ihre Argumente ernst nehmen – und für mehr Klarheit sorgen.
Denn eins ist klar: Innovation braucht Freiheit – und keine übermäßigen staatlichen Eingriffe, die sie ersticken.
📰 Weiterlesen
→ BounceBit stoppt Blockchain nach Token-Exploit – 286 Millionen Coins ohne Nutzen→ PUDGY PENGUINS: Kann PENGU nach 13 % Rally auf $0,0138 durchstarten?→ Riot Platforms hängt an 9,1 Milliarden Dollar – doch die Finanzierungslücke klopft bereits an