Die politische Bühne in den USA wird gerade mächtig aufgemischt – und zwar von einer Branche, die noch vor ein paar Jahren belächelt wurde: den Kryptowährungen. Die neu gegründeten Political Action Committees (PACs) wie Fairshake mischen jetzt richtig mit. Das Bündnis, finanziert von Schwergewichten wie Coinbase, Ripple und Kraken, hat kürzlich erste Erfolge in Vorwahlen gefeiert. Doch dann kam der harte Rückschlag: In Florida scheiterte ein Kandidat, den Fairshake mit satten zwei Millionen Dollar gepusht hatte – ein herber Schlag für die Krypto-Lobby. Aber Fairshake lässt sich nicht unterkriegen und setzt weiter auf Offensive.
Vorwahlen: Der erste große Erfolg
Fairshake hat sich zum Ziel gesetzt, die Krypto-Branche in Washington stärker zu vertreten – und das mit handfestem Geld. Die Strategie scheint aufzugehen: In Minnesota etwa siegte Rep. Tom Emmer, ein langjähriger Krypto-Befürworter, klar. Emmer kämpft im Kongress für eine liberalere Haltung gegenüber Digitalwährungen und hat schon oft gegen die harte Gangart der SEC unter Gary Gensler protestiert. Auch in Texas und Kalifornien konnten Fairshake-unterstützte Kandidaten punkten – allesamt Leute, die sich für weniger Regulierungswut und mehr Innovationsfreiheit einsetzen.
Das PAC hat also schon einige Siege einzufahren, und das ist kein Zufall. Die Branche hat verstanden: Wenn sie etwas bewegen will, muss sie selbst in die Politik gehen.
Florida: Ein teures Lehrgeld
Doch dann kam der Dämpfer. In Florida unterlag der von Fairshake mit über zwei Millionen Dollar unterstützte Carlos Guillermo Smith seinem Konkurrenten – und das deutlich. Smith, ein Demokrat aus dem Repräsentantenhaus von Florida, setzte sich für eine transparente Krypto-Politik ein. Warum hat das nicht funktioniert?
Nun, Florida ist einfach ein knallharter Bundesstaat, wenn es um politische Lager geht. Die Republikaner dominieren hier, und viele Wähler stehen Kryptowährungen skeptisch gegenüber – besonders nach den Pleiten von FTX und anderen Skandalen. Vielleicht hat die Bran
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Jetzt auf Coinbase starten →che hier noch nicht genug Vertrauen aufgebaut. Vielleicht war die öffentliche Wahrnehmung einfach zu sehr von den Turbulenzen der letzten Jahre geprägt. Eines ist klar: Geld allein reicht nicht immer.
Fairshake bleibt kämpferisch: „Wir haben gerade erst angefangen“
Trotz der Niederlage in Florida gibt sich das PAC kämpferisch. Ein Sprecher erklärte:
„Wir freuen uns über unsere Erfolge in den Vorwahlen und sind überzeugt, dass unser Einsatz langfristig Früchte tragen wird. Diese Niederlage ändert nichts an unserem Engagement, mehr Krypto-freundliche Abgeordnete in den Kongress zu bringen.“
Warum diese PACs so wichtig sind
Die Gründung von Krypto-PACs wie Fairshake ist ein echter Gamechanger. Vor ein paar Jahren noch als Nischenthema abgetan, hat die Branche heute massiven Einfluss – und das zeigt sich auch an den Zahlen. Allein 2024 will die Krypto-Branche über 200 Millionen Dollar in politische Kampagnen pumpen. Das Ziel? Ihre Interessen in Washington durchzusetzen.
Drei Themen stehen dabei besonders im Fokus:
1. Die Regulierung von Stablecoins – hier gibt es aktuell einen Streit zwischen Demokraten und der Branche.
2. Die Besteuerung von Krypto-Transaktionen – ein heißes Eisen, besonders seit der umstrittene Digital Asset Mining Tax auf den Tisch kam.
3. Die Rolle der SEC – unter Gary Gensler hat die Behörde viele Krypto-Unternehmen gnadenlos vor den Kadi gezerrt.
Fazit: Ein langer Weg, aber die Richtung stimmt
Die jüngsten Ereignisse zeigen: Die Krypto-Branche ist bereit, politisch richtig Gas zu geben. Fairshake feiert erste Erfolge, muss aber auch Lehrgeld zahlen. Doch statt sich entmutigen zu lassen, setzt das PAC auf langfristige Strategien und weitere Investitionen.
Eines ist sicher: Kryptowährungen sind kein Hype mehr – sie sind ein fester Bestandteil der US-Politik geworden. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die Branche mit ihrer finanziellen Macht genug Abgeordnete im Kongress versammeln kann, um ihre Ziele durchzusetzen.
Bleiben Sie dran – ich halte Sie auf dem Laufenden, wie sich die Krypto-PACs auf die US-Wahlen 2024 auswirken.
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