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„Krypto-Lobbygruppe unterstützt Pro-Blockchain-Kandidaten vor US-Midterms“

Team Coinnachrichten··📖 4 Min. Lesezeit·Krypto-LobbygruppeUS-MidtermsPro-Blockchain-KandidatenStand With CryptoCoinbaseKrypto-Brancherestriktive Regulierungendigitale Assets
„Krypto-Lobbygruppe unterstützt Pro-Blockchain-Kandidaten vor US-Midterms“
Washington, D.C. – Die Uhr tickt – in weniger als zwei Monaten entscheiden die USA mit den Midterms über die Zukunft des Kongresses. Und die Krypto-Branche will dabei nicht tatenlos zusehen. Die Lobbygruppe Stand With Crypto, eng verbunden mit der Krypto-Börse Coinbase, hat gerade ihre politische Wunschliste veröffentlicht. Ihr Ziel? Eine „pro-kryptofreundlichste Legislative aller Zeiten“ durchzusetzen. Und sie meint das ernst.
Warum die Krypto-Welt jetzt Druck macht
Es ist kein Geheimnis, dass die Branche seit Monaten gegen restriktive Regulierungen kämpft – sei es gegen den MiCA-Entwurf in der EU oder die ambitionierten Pläne der US-Börsenaufsicht SEC. Coinbase hat diese Kämpfe in den letzten Jahren selbst am eigenen Leib gespürt, besonders nach der Klage der SEC im vergangenen Sommer. Jetzt zieht die Branche die Notbremse: Stand With Crypto will Politiker unterstützen, die nicht nur verstehen, was ein „Smart Contract“ ist, sondern auch bereit sind, die Regeln für digitale Assets zu lockern.
Drei Punkte stehen dabei im Mittelpunkt:
1. Keine Verbote, sondern klare Regeln – Die Gruppe lehnt pauschale Krypto-Beschränkungen ab. Stattdessen sollen Gesetze her, die Innovation nicht ersticken, bevor sie überhaupt beginnt.
2. Steuern runter – aber fair – Warum sollten Krypto-Transaktionen wie Glücksspiel besteuert werden? Stand With Crypto fordert eine vernünftige Regelung, die Spekulanten nicht bevorzugt und echte Nutzung nicht bestraft.
3. Blockchain-Startups brauchen Freiraum – Besonders in Staaten wie Texas oder Florida, die sich als Krypto-Hochburgen etabliert haben, will die Gruppe günstige Bedingungen schaffen, damit junge Unternehmen gedeihen können.
Wer bekommt die Unterstützung – und warum?
Die Liste der Empfohlenen liest sich wie ein Who’s Who der Krypto-Befürworter im Kongress:
- Ted Cruz (Republikaner, Texas) – Der Senator ist bekannt dafür, dass er Bitcoin nicht nur mag, sondern auch aktiv fördert. Er hat bereits Gesetze unterstützt, die Bitcoin-Mining in Texas erleichtern sollen.
- Junge Wilden in Swing States – In umkämpften Staaten wie Pennsylvania oder Georgia werden erstmals Politiker mit Krypto-Bezug gezielt aufgebaut. Sie alle ein

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t eine klare Haltung: Die SEC hat zu viel Macht, und die Branche braucht Luft zum Atmen.
Interessant ist, dass Stand With Crypto betont, parteiübergreifend zu agieren. Doch wer die Liste durchgeht, merkt schnell: Die meisten Empfohlenen kommen aus den Reihen der Republikaner. Das ist kein Zufall – die GOP hat traditionell eine wirtschaftsliberalere Haltung und steht innovativen Finanztechnologien offener gegenüber.
Die Gegenstimmen – warum nicht alle begeistert sind
Natürlich gibt es auch Kritiker. Organisationen wie Public Citizen warnen davor, dass mächtige Krypto-Firmen durch Wahlkampfspenden politischen Einfluss kaufen könnten. „Das führt zu einer Einbahnstraße für milliardenschwere Unternehmen“, heißt es dort. Und tatsächlich: Wenn Coinbase und Co. Kandidaten unterstützen, die dann im Gegenzug Gesetze erlassen, die der Branche nützen – wo bleibt da der Verbraucherschutz?
Auch innerhalb der Krypto-Szene gibt es Skeptiker. Einige Maximalisten, die Bitcoin oder Ethereum als Gegenentwurf zum traditionellen Finanzsystem sehen, lehnen politische Bündnisse komplett ab. Für sie ist jede Zusammenarbeit mit Regulierern ein Verrat an der ursprünglichen Idee der dezentralen Freiheit.
Was kommt nach den Midterms?
Egal, wie die Wahlen ausgehen – die Debatte um Krypto-Regulierung in den USA wird weitergehen. Sollten die Republikaner die Mehrheit im Kongress erobern, ist mit einer Lockerung der SEC-Politik zu rechnen. Das würde der Branche kurzfristig Luft verschaffen.
Aber die eigentliche Frage ist: Kann Stand With Crypto langfristig genug Druck aufbauen, um die Akzeptanz von Krypto in der breiten Politik zu erreichen? Die Midterms könnten hier der erste echte Test sein.
Fazit: Die US-Kongresswahlen 2024 könnten tatsächlich ein Wendepunkt für die Krypto-Branche werden. Mit Stand With Crypto hat sich erstmals eine organisierte Lobbygruppe formiert, die gezielt politische Kandidaten fördert. Ob das zu mehr Rechtssicherheit führt oder den Graben zwischen Innovatoren und Regulierern nur noch tiefer macht? Die Antwort darauf wird uns in den nächsten Monaten beschäftigen. Eines ist sicher: Die Krypto-Politik wird heiß diskutiert werden – und das ist auch gut so.

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