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Kleinschrittige Fortschritte: Warum die SEC-Regeln nur wenige Türen für Wall Street öffnen

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Kleinschrittige Fortschritte: Warum die SEC-Regeln nur wenige Türen für Wall Street öffnen📈 Bitcoin (BTC) Kurs ansehen
Die SEC-Regulierungen für Krypto werden oft wie ein großer Durchbruch gefeiert – als würde damit endlich die Tür für digitale Assets in die traditionelle Finanzwelt weit aufgestoßen. Aber wenn man Matt Hougan zuhört, dem Chief Investment Officer von Bitwise, sieht die Sache ganz anders aus.
In einem Interview mit CryptoSlate bringt er es auf den Punkt: Ja, die neuen Regeln der SEC sind ein positives Signal, besonders für Bitcoin-ETFs. Aber mehr auch nicht. „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt Hougan, „aber wir stehen erst am Anfang eines sehr langen Weges.“
Und der ist voller kleiner, unspektakulärer Hürden – nicht von großen politischen Entscheidungen verschlossen, sondern von den täglichen Abläufen in den Banken und Fonds. Wall Street ist ein riesiges, eingespieltes System aus Compliance, Risikomanagement und operativen Prozessen. Und das ist nicht dafür gemacht, mit der Volatilität oder den technischen Eigenheiten von Kryptowährungen umzugehen.
„Es sind nicht die Regulierungsbehörden, die hier blockieren“, erklärt Hougan. „Es sind die internen Prozesse der Banken.“ Solange die nicht mitziehen, bleibt Krypto für viele institutionelle Anleger eher eine theoretische Option als eine praktische.
Dann ist da noch die Skepsis in den

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eigenen Reihen. Hougan kennt das aus eigener Erfahrung: Viele Finanzexperten – vor allem die ältere Generation – wollen mit Bitcoin & Co. nichts zu tun haben. „Das ändert sich langsam, aber es ist ein Generationenprojekt.“
Und selbst wenn die Einstellung sich ändert, fehlt es an der Infrastruktur. Traditionelle Wertpapiere werden über sichere Verwahrstellen wie die DTCC abgewickelt – im Krypto-Bereich gibt es so etwas nicht. „Es gibt keine zentrale Instanz, die die Sicherheit und Compliance garantiert“, sagt Hougan. Das schafft Unsicherheit und macht den Einstieg für viele schwer.
Auch die steuerlichen und buchhalterischen Regeln sind noch ein großes Hindernis. „Die Bilanzierung von Krypto-Assets ist komplex und passt oft nicht zu den bestehenden Standards“, erklärt er. Das bedeutet zusätzliche Kosten und Risiken – und hält viele Unternehmen davon ab, überhaupt erst einzusteigen.
Trotzdem bleibt Hougan optimistisch: „Die Entwicklung wird nicht linear verlaufen, aber sie ist unaufhaltsam.“ Jeder kleine Fortschritt – ein neuer ETF, eine bessere Verwahrlösung, angepasste Compliance-Software – zählt. „Wall Street hat eine Million Türen“, sagt er. „Und wir haben erst ein paar davon einen Spalt breit geöffnet.“
Der Rest ist harte Arbeit. Und Geduld.


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