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Ex-Regierungsmitarbeiter bestraft für Insiderhandel mit Prädiktionsmärkten

Team Coinnachrichten··📖 3 Min. Lesezeit·Ex-RegierungsmitarbeiterInsiderhandelPrädiktionsmärkteCFTCDonald Trump RedenPolymarketWettenUS-Dollar
Ex-Regierungsmitarbeiter bestraft für Insiderhandel mit Prädiktionsmärkten📈 Arbitrum (ARB) Kurs ansehen
So ein Mist. Da hat sich jemand die Finger verbrannt – und zwar richtig. Gabriel Perez, ein ehemaliger Teleprompter-Operator aus dem Weißen Haus, hat sich mit internem Wissen über Donald Trumps Reden auf Prädiktionsmärkten eine goldene Nase verdient. Und jetzt sitzt er in der Klemme, weil er genau das getan hat, was Insiderhandel ausmacht: sich einen unfairen Vorteil verschafft. Die CFTC hat ihn zur Rechenschaft gezogen, und das zu Recht.
Wie man sich selbst die Suppe einbrockt
Perez hatte Zugang zu den finalen Reden von Donald Trump – ein exklusiver Einblick, den nur wenige hatten. Und was macht man mit so einem Wissen? Richtig, man nutzt es aus. Auf Plattformen wie Polymarket konnte er Wetten auf bestimmte Formulierungen oder Namensnennungen in den Reden abschließen, bevor sie überhaupt gehalten wurden. Klingt clever? War es auch – bis die CFTC dahinterkam.
Zwischen Juni 2020 und Oktober 2021 hat Perez so über 107.500 US-Dollar gemacht. Nicht schlecht für ein paar Wetten, die er eigentlich nicht hätte tätigen dürfen. Die CFTC warf ihm vor, gegen die Regeln verstoßen zu haben, und das ist noch untertrieben. Er hat Marktmanipulation betrieben, weil er nicht-öffentliches Wissen für persönliche Gewinne genutzt hat.
Wie die Masche aufflog
Die CFTC hat ihn nicht etwa durch Zufall erwischt. Die Behörde hat Marktanalysen und interne Ermittlungen kombiniert und ist auf ungewöhnlich hohe Handelsvolumina in den Stunden vor Reden gestoßen. Noch verdächtiger: Perez’ Vorhersagen waren so präzise, dass sie fast eins zu eins mit dem tatsächlichen Inhalt der Ansprachen übereinstimmten. Ein klarer Fall von Insiderhandel.
Im März 2023 wurde Perez schließlich vorläufig festgenommen. Und jetzt? Er hat sich mit der CFTC geeinigt: 250.000 US-Dollar Strafe

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, Handelsverbot für Prädiktionsmärkte und ein fünfjähriges Berufsverbot in der US-Finanzbranche. Das ist hart, aber verdient. Die CFTC hat klargemacht: Egal ob Aktien, Kryptos oder Prädiktionsmärkte – wer sich unlautere Vorteile verschafft, wird zur Rechenschaft gezogen.
Der Fall wirft mal wieder Fragen über die Regulierung von Prädiktionsmärkten auf. Die einen operieren in einer rechtlichen Grauzone, andere stehen unter strenger Aufsicht. Plattformen wie Polymarket oder Kalshi sind zwar bekannt, aber nicht alle Anbieter spielen nach denselben Regeln.
CFTC-Chef Rostin Behnam hat es kürzlich auf den Punkt gebracht: „Prädiktionsmärkte können wertvolle Informationen liefern, aber sie dürfen nicht zu Spielwiesen für Insider werden.“ Und genau das ist hier passiert. Perez hat ausgenutzt, dass er früher Zugang zu Informationen hatte, die andere nicht hatten – und das ist einfach nicht fair.
Was bedeutet das für die Zukunft?
Für die Branche ist dieser Fall eine Warnung. Wer mit nicht-öffentlichen Informationen handelt, riskiert nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch harte rechtliche Konsequenzen. Gleichzeitig zeigt der Fall, dass Regulierungsbehörden bereit sind, auch Nischenbereiche der Finanzwelt zu überwachen.
Einige Anbieter könnten versuchen, sich durch dezentrale Technologien wie Blockchain dem Zugriff der Behörden zu entziehen. Aber ob das langfristig funktioniert? Ich bin skeptisch. Die CFTC und andere Behörden haben gezeigt, dass sie nicht so schnell aufgeben.
Gabriel Perez’ Geschichte ist ein klassisches Beispiel dafür, dass Insiderhandel keine Grenzen kennt. Ob in Aktien, Kryptowährungen oder Prädiktionsmärkten – wer sich unlautere Vorteile verschafft, wird früher oder später zur Rechenschaft gezogen. Und das ist auch gut so.

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