Wenn der Chart eine Geschichte erzählt
Schau dir den Tageschart an: Seit dem letzten größeren Crash bewegt sich der Kurs in einem seitwärts verlaufenden Abwärtstrend. Es gibt keine echte Erholung, keinen Schwung, der Hoffnung machen würde. Die 9-Dollar-Marke wirkt wie eine unsichtbare Decke – jeder Versuch, darüber hinauszukommen, scheitert im Keim. Und dann ist da noch die 10-Dollar-Zone, die sich in der Vergangenheit immer wieder als harte Nuss erwiesen hat. Jedes Mal, wenn LINK sich ihr nähert, wird es schnell wieder nach unten gedrückt. Das hinterlässt bei mir den Eindruck, dass die Käufer gerade einfach nicht genug Druck aufbauen können oder wollen.
Geringes Volumen – ein Warnsignal
Das Handelsvolumen in den letzten Tagen war bemerkenswert niedrig. Kein starker Kauf- oder Verkaufsdruck, sondern eher dieses zögerliche „Abwarten“. Wenn die großen Player nicht aktiv werden, bleibt der Markt träge – und genau das sehen wir hier. Dazu kommt, dass die Liquidität im Bereich zwischen 9 und 10 Dollar richtig dünn ist. Das bedeutet: Wenn jemand plötzlich eine große Order platziert, könnte das zu starken Kursschwankungen führen. Und ohne einen klaren Auslöser – sei es eine positive
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Die große Frage: Wohin könnte es gehen?
Technisch gesehen gibt es aktuell zwei mögliche Wege für Chainlink:
1. Weiter nach unten: Schafft es LINK nicht, die 9-Dollar-Marke zu halten, könnte es bis zur nächsten Unterstützung bei 8 Dollar – oder sogar 7 Dollar – weiter abrutschen. Das wäre dann ein klares Zeichen für eine Fortsetzung der Baisse.
2. Ein schwacher Aufschwung: Durchbricht Chainlink die 9-Dollar-Marke und hält sich darüber, könnte das neue Käufer anlocken. Aber Achtung: Der nächste große Widerstand bei 10 Dollar würde dann sofort wieder auf die Probe stellen. Ohne zusätzlichen Schub von außen bleibt das ein schwieriges Unterfangen.
Mein Fazit: Nicht blind in die Krypto-Route stürzen
Ich verstehe, dass viele Anleger bei niedrigen Kursen zuschlagen möchten – besonders bei einem Projekt wie Chainlink, das eine wichtige Rolle in der DeFi-Welt spielt. Aber aktuell fehlt mir einfach der Glaube an eine schnelle Erholung. Die Zeichen stehen auf „Vorsicht“. Wer langfristig denkt, könnte hier eine Gelegenheit sehen, Positionen günstiger aufzustocken. Aber kurzfristig bleibt die Lage unberechenbar.
Mein Rat? Bleibt wachsam. Behaltet die Charts im Blick, besonders die 9- und 10-Dollar-Marke. Und fragt euch: Gibt es irgendetwas, das Chainlink plötzlich wieder nach oben katapultieren könnte? Bis dahin heißt es: Nicht in Panik verfallen, aber auch nicht unüberlegt handeln. Die Märkte haben uns in den letzten Monaten genug Überraschungen beschert.
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