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Bitcoin zeigt 8 von 12 Kapitulationssignale – Doch das Tief ist noch nicht erreicht

Team Coinnachrichten··📖 4 Min. Lesezeit·bitcoinkapitulationssignalekryptoszenevaneckkryptomarktlangfristige haltertechnische mustermarkttief
Bitcoin zeigt 8 von 12 Kapitulationssignale – Doch das Tief ist noch nicht erreicht📈 Bitcoin (BTC) Kurs ansehen
Die Kryptoszene hält den Atem an. Bitcoin (BTC) tanzt mal wieder auf Messers Schneide – die Kurse wirbeln wie wild, und Investoren wie Analysten sind gleichermaßen nervös. Laut VanEck, einem der großen Vermögensverwalter, zeigt Bitcoin gerade acht von zwölf klassischen Kapitulationssignalen. Klingt erstmal dramatisch – und das ist es auch. Historisch gesehen tauchen solche Signale meist in Phasen auf, in denen der Markt schon alles verloren hat. Aber Achtung: VanEck warnt klar – das absolute Tief könnte noch nicht da sein.
Wer sich fragt, was diese „Kapitulationssignale“ überhaupt sind: Stell dir vor, der Markt hat gerade all seine schwachen Hände (die „weak hands“) verloren. Die starken Gläubiger halten durch, die anderen werfen alles hin. Typische Anzeichen? Massenhafte Verkäufe, langfristige Halter, die ihre Bestände aus Angst loswerden, oder technische Muster, die einfach nicht halten wollen. VanEcks Analyse zeigt acht dieser Warnsignale – einige davon kenne ich schon aus früheren Bärenmärkten. Zum Beispiel:
- Langfristige Halter verkaufen: Leute, die Bitcoin seit Jahren halten, werfen jetzt alles auf den Markt.
- Nettoverkäufe auf Börsen: Immer mehr Bitcoin landen auf Handelsplattformen – ein klassisches Zeichen für Verkaufsdruck.
- Hash Ribbon Indikator: Mining wird unprofitabel, schwächere Miner geben auf.
- MVRV-Z-Score: Bitcoin ist extrem unterbewertet – aber das war er schon oft, bevor es noch tiefer ging.
- Puell Multiple & Reserve Risk: Miner und langfristige Investoren verlieren das Vertrauen.
- Technische Indikatoren wie RSI und MACD: Extreme Überverkaufsbedingungen – oft ein Vorbote für einen kurzen Aufschwung („Dead Cat Bounce“), der aber schnell wieder zusammenbricht.
Historische Parallelen – und warum sie dieses Mal nicht beruhigen
Die aktuelle Situation fühlt sich tatsächlich an wie ein Déjà-vu – nur dass diesmal alles noch etwas unberechenbare

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r wirkt. Die acht Signale sind da, aber garantieren? Gar nichts. Die Konsolidierung könnte sich noch wochen- oder monatelang hinziehen, bevor sich ein neuer Aufwärtstrend bildet.
Was treibt den Markt noch zusätzlich in den Wahnsinn?
Neben den internen Marktdaten spielen externe Faktoren eine riesige Rolle. Die Fed mit ihrer Zinspolitik, regulatorische Unsicherheiten in der EU und den USA, geopolitische Spannungen – alles, was riskante Assets wie Bitcoin unter Druck setzt. Wer jetzt denkt, es könnte nicht schlimmer kommen, hat noch nicht mit der nächsten makroökonomischen Überraschung gerechnet.
Was tun? Panik ist kein Plan.
In solchen Phasen hilft nur eins: Nicht in Hektik verfallen. VanEck rät dazu, langfristige Strategien durchzuziehen und sich nicht von kurzfristigen Kursschwankungen verrückt machen zu lassen. Diversifikation ist jetzt wichtiger denn je – und wer wirklich an Bitcoin glaubt, sollte vielleicht sogar nachkaufen (aber nur, wenn er das Risiko tragen kann).
Für Trader könnte es verlockend sein, auf den erwarteten „Bounce“ zu setzen – etwa durch Käufe an Unterstützungspunkten oder Hedging. Aber Vorsicht: Ein vorzeitiger Einstieg in einen möglichen „Dead Cat Bounce“ kann schnell nach hinten losgehen, wenn der Markt doch noch weiter fällt.
Fazit: Bitcoin bleibt ein Geduldsspiel
Ja, Bitcoin zeigt starke Capitulation-Signale. Ja, die nächsten Wochen könnten noch holprig werden. Aber nein – das Ende ist noch nicht in Sicht. Wer bereit ist, die Volatilität auszusitzen und auf die fundamentale Stärke des Netzwerks zu vertrauen, könnte am Ende belohnt werden.
Bis dahin gilt: Tief durchatmen, Kaffee trinken und nicht jede Kursbewegung persönlich nehmen. Oder wie die Bitcoin-Community so schön sagt: Hodl. Oder zumindest: Abwarten. Die nächsten Monate werden spannend – und vielleicht auch ein bisschen schmerzhaft. Aber hey, so ist der Crypto-Life-Cycle nun mal.

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