Warum das spannend ist? Weil dieser Wert historisch gesehen oft den Beginn von Bullenmärkten markiert hat. Ähnlich wie im ersten Quartal 2023, als Bitcoin nach einem schmerzhaften Bärenmarkt plötzlich von 16.000 auf über 40.000 US-Dollar durchstartete. Damals lag der Puell Multiple bei etwa 0,48 – also noch tiefer als jetzt. Wer also damals gekauft hat, konnte sich auf eine steile Fahrt freuen.
Der Puell Multiple: Warum er uns so viel verrät
Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Bitcoin-Miner. Jeden Tag schürfen Sie neue Coins, doch ob sich das lohnt, hängt davon ab, was diese Coins wert sind. Der Puell Multiple rechnet genau das aus: Er nimmt das tägliche Ausgabevolumen neuer Bitcoins (in Dollar) und teilt es durch den Durchschnittspreis der letzten 365 Tage. Liegt der Wert unter 0,5, ist die Hölle los – die Miner verlieren Geld, und das deutet auf extreme Unterbewertung hin. Liegt er über 4, wird’s gefährlich, weil die Euphorie zu groß wird. Aktuell bei 0,75 bedeutet das: Bitcoin ist günstig, aber nicht hoffnungslos billig. Und genau das hat in der Vergangenheit oft den Startschuss für längere Aufwärtsbewegungen gegeben.
Ki Young Ju bringt es auf den Punkt: „Wenn der Puell Multiple unter 1 fällt, ist das ein starkes Signal dafür, dass der Markt langfristig profitabel wird.“ Und genau das sehen wir gerade.
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Jetzt auf Coinbase starten →3 lässt grüßen: Parallelen, die Hoffnung machen
Es ist faszinierend, wie sehr die aktuelle Lage an die Situation Anfang 2023 erinnert. Damals wie heute stehen wir vor ähnlichen Indikatoren:
- Hash Ribbons: Ein weiterer Indikator, der die Mining-Kosten misst – auch der zeigt Unterbewertung an.
- NVT Ratio: Die misst, wie viel Bitcoin im Verhältnis zu seinen Transaktionen wert ist. Auch hier liegen wir in einem Bereich, der historisch vor starken Kursanstiegen war.
Aber Achtung: Die Wolken sind noch nicht ganz verschwunden
Ja, die Zeichen stehen günstig. Aber wir reden hier nicht von einem Spaziergang – die Krypto-Welt ist und bleibt ein wildes Terrain. Da wären zum Beispiel:
- Die Regulierungskeule: Die US-Börsenaufsicht SEC hat gerade wieder Klagen gegen große Börsen eingereicht. Das schafft Unsicherheit.
- Die Zinsfrage: Wenn die Fed weiter die Zinsen erhöht, könnte das die Risikobereitschaft der Anleger dämpfen – und damit auch die Nachfrage nach Bitcoin.
- Geopolitik: Der Ukraine-Krieg, die Spannungen zwischen China und den USA – solche Krisen können auch die Märkte durcheinanderwirbeln.
Fazit: Ein vielversprechender Moment – aber mit Bedacht handeln
Die Daten sind eindeutig: Der Bärenmarkt scheint vorbei, und die historischen Muster deuten auf eine neue Aufwärtsbewegung hin. Ki Young Ju ist überzeugt: „Wenn die Geschichte sich wiederholt, könnten wir in den kommenden Monaten einen starken Anstieg des Bitcoin-Preises erleben.“
Doch so verlockend die Aussichten auch sind – Krypto bleibt ein volatiles Pflaster. Wer jetzt einsteigt, sollte das mit Bedacht tun. Diversifikation ist Trumpf, und wer nicht bereit ist, Kursschwankungen auszusitzen, könnte schnell das Handtuch werfen.
Eines ist sicher: Nach einer langen Durststrecke könnte Bitcoin bald wieder die Aufmerksamkeit der globalen Finanzwelt auf sich ziehen. Und vielleicht – nur vielleicht – steht uns dann wieder eine der typischen „To-the-moon“-Phasen bevor. Aber wie immer gilt: Augen auf, Taschen festhalten, und nicht alles auf eine Karte setzen.
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