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Alibabas Cloud-Erfolg trübt sich durch Gewinnrückgang ein

Team Coinnachrichten··📖 3 Min. Lesezeit·AlibabaCloud-WachstumGewinnrückgangE-Commercechinesische KonsumnachfrageQuartalsergebnisKI-basierte Lösungenbereinigter Gewinn pro Aktie
Alibabas Cloud-Erfolg trübt sich durch Gewinnrückgang ein
Alibabas neuestes Quartalsergebnis liest sich wie eine Achterbahnfahrt: Einerseits gibt es Rekordzahlen in der Cloud – ein Bereich, der schon seit Jahren als zukünftiger Wachstumsmotor gehandelt wird. Andererseits schrammt das Unternehmen haarscharf an einer Katastrophe vorbei, was die Gewinne angeht. Und dazwischen liegt ein E-Commerce-Geschäft, das unter der schwachen chinesischen Konsumnachfrage stöhnt. Irgendwie fühlt sich das an wie dieser Moment, in dem man auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen will – und am Ende auf beiden Hochzeiten zu spät kommt.
Die Cloud strahlt – doch der Rest verdunkelt das Bild
Die Cloud-Sparte von Alibaba wächst mit 45 % und sprengt damit alle Erwartungen. 2,8 Milliarden US-Dollar Umsatz sind kein Pappenstiel, und vor allem die KI-basierten Lösungen boomen. Da kann man schon mal ein Lächeln übers Gesicht ziehen. Doch dann kommt der Rest: Der bereinigte Gewinn pro Aktie liegt bei lächerlichen 1,54 US-Dollar – und damit weit unter den prognostizierten 1,72 US-Dollar. Und das operative Ergebnis? Minus 4 %, weil Marketing und Technologie-Investitionen das Budget auffressen wie ein Schwamm Wasser.
Aber das wirklich Beunruhigende? Die Nettoeinnahmen brachen um 75 % ein. Ja, ihr habt richtig gelesen. Die Aktie reagierte prompt mit einem Einbruch von über 5 % im Nachhandel. Investoren, die schon seit Jahren mit sinkenden Margen und regulatorischen Zicken kämpfen, müssen sich jetzt fragen: Wo bleibt da eigentlich der Profit?
Kurzfristige Schmerzen für langfristige Träume
CEO Daniel Zhang betont, dass die hohen

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Investitionen in Cloud und KI essenziell sind – und da hat er wohl recht. Auf Dauer. Aber kurzfristig sieht das aus wie ein teures Hobby, das das Unternehmen sich nicht leisten kann. Und dann ist da noch die Konkurrenz: AWS und Microsoft Azure machen Alibaba das Leben in der Cloud schwer – die Preise werden gedrückt, und der Kampf um Marktanteile wird immer härter.
Während die Cloud glänzt, leidet Alibabas Herzstück: der Online-Handel. Nur 4 % Wachstum im Einzelhandel (inklusive Tmall und Taobao) – das ist kein Grund zur Freude. Und AliExpress? Der schrumpft sogar. Die Gründe? Eine anhaltende Immobilienkrise, hohe Jugendarbeitslosigkeit und ein allgemeines Konsumklima, das eher an eine Durststrecke erinnert. Andere Tech-Giganten wie JD.com oder Pinduoduo kennen das Problem nur zu gut.
KI als Retter in der Not?
Alibaba setzt alles auf KI – und will bis 2025 in diesem Bereich führend sein. Die Investitionen sollen verdoppelt werden. Klingt mutig, fast schon verzweifelt. Aber wird das reichen, um die Investoren zu beruhigen? Die Frage ist: Reicht langfristige Vision, wenn die Quartalszahlen kurzfristig wehtun?
Fazit: Ein Unternehmen im Balanceakt
Alibaba ist ein Unternehmen im Wandel – und Wandel ist nie einfach. Die Cloud gibt Hoffnung, aber solange die Gewinne nicht wieder Fahrt aufnehmen und das E-Commerce-Geschäft schwächelt, wird der Druck auf die Aktie weiter steigen. Die Anleger werden abwarten müssen: Bring die KI-Offensive den erhofften Durchbruch – oder waren die goldenen Zeiten von Alibaba am Ende doch nur ein kurzes Intermezzo?

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